Gemeinsam unterwegs für Pferde in Not.
Jeder Kilometer zählt – mach mit!
Sei vom 01. bis 30. September dabei, sammle Spenden-Kilometer und begeistere dein Umfeld. Gemeinsam machen wir den Unterschied.
Vom 1. bis 30. September wird deine Liebe zu Pferden beim großen Charity-Spendenritt zu konkreter Hilfe für Pferde in Not.
Du meldest dich an und reitest, führst oder fährst im September so viel du magst – allein oder im Team. Unterstützer aus deinem Umfeld spenden pro Kilometer einen selbstgewählten Betrag. Veranstalter ist das gemeinnützige Projekt Möhrchengeber.
Kilometer-Spenden gehen direkt an die Pferde. Start- und Sponsorengelder ermöglichen den Event.
Anmelden und 5€ Unkostenbeitrag entrichten. Danach kannst du auch ein Team gründen oder beitreten.
Begeistere Familie, Freunde und Kollegen. Sie spenden einen Betrag pro km, den du mit deinem Pferd zurücklegst.
Reite, führe oder fahre im September. Trage deine km ein und poste mit #moehriride.
Am 1. Oktober spenden alle Unterstützer den zugesagten Betrag – steuerlich absetzbar.
Ob ein gemütlicher Ausritt oder eine lange Tour – jede Strecke verwandelt sich in Futter, Medizin und ein sicheres Zuhause.
Mit Sponsoren- und Startgeldern bauen wir die Infrastruktur – damit jeder Euro aus Kilometer-Spenden direkt den Pferden zugutekommt.
Die Liebe zu Pferden verbindet uns alle. Genau deshalb unterstützen wir den One Million Möhri Ride mit voller Überzeugung. Die Vorstellung, dass tausende Pferdemenschen gemeinsam Kilometer sammeln und damit Pferden in Not helfen, hat uns sofort begeistert. Hier entsteht weit mehr als eine Spendenaktion – hier wächst eine Bewegung, die zeigt, was eine starke Community erreichen kann. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit vielen engagierten Menschen den Möhri Ride zur größten Charity-Bewegung für Pferdewohl im deutschsprachigen Raum zu machen.





Die Unterstützung von Möhrchengeber liegt mir sehr am Herzen, denn nicht jedes Tier können wir in der Anja Beran Stiftung aufnehmen. Umso wertvoller ist es, auf die Möhrchengeber verweisen zu können. Denn nur gemeinsam sind wir wirklich stark.

Je schutzloser ein Lebewesen ist, desto mehr menschliche Fürsorge verdient es – deshalb braucht es Organisationen wie Möhrchengeber. Besonders überzeugt mich ihr Ansatz, für jedes Tier den individuell passenden Lebensplatz zu finden. Großartige Arbeit!

Möhrchengeber ist ein tolles Projekt, dessen Idee ich voll mittrage. Mit dem Möhri Ride können Pferdeliebhaber, für die das Wohl der Tiere an ersten Stelle steht, aktiv zum Schutz von Pferden in Not beitragen. Ich bin dabei!

Ich unterstütze Möhrchengeber, weil die Idee der vernetzten Tierhilfe einzigartig ist. Der Möhri Ride ist eine tolle Gelegenheit für alle, die Pferde lieben, ein Zeichen für Tierschutz zu setzen. Ich bin dabei!

Die Möhrchengeber sind eine wunderbare Organisation. Jeder Ritt zählt, jeder noch so kleine Beitrag hilft und kann für ein Pferd in Not den entscheidenden Unterschied machen.

Pferden in Not zu helfen ist mir eine Herzensangelegenheit. Deshalb bin ich als Botschafterin von Möhrchengeber mit meinem Pferd Attila beim Möhri Ride dabei – und ich freue mich viele von euch auf meiner Tour zu treffen.

Die großen Gewinner sind Pferde in Not und die gemeinnützigen Organisationen, die sich in Deutschland um sie kümmern.
Für die geretteten Pferde – Futter, medizinische Versorgung und Unterbringung.
Für gemeinnützige Pferde-Schutzorganisationen in Deutschland, die sich im September bewerben können.
Für das größte teilnehmende Team (es zählen Teilnehmer mit registrierten und gesponsorten Kilometern).
Für das Team mit den meisten gerittenen/ gefahrenen/ geführten und gesponsorten Kilometern.
Für die höchste Spendensumme (Team- und Einzelwertung).
Für den erfolgreichsten Social-Media-Post mit der größten Reichweite.
Für die emotionalste Geschichte oder einen besonderen Mensch-Pferd-Moment.
Alle Gewinner werden auf dem Möhrchengeber Pferdewohltag am 14.11.2026 in Heimsheim ausgezeichnet – sei dabei, wenn Engagement gefeiert wird.
Möhrchengeber – die vernetzte Tierhilfe für Pferde hat in Deutschland ein flächendeckendes Netz an Anlaufstellen für Pferde in Not von Menschen in Not aufgebaut.
Wir nehmen Pferde auf, geben ihnen die individuell nötige Pflege und vermitteln sie – wenn sie ankommen und heilen durften – in eine neue, passende Lebensstelle. Viele bleiben jedoch für immer bei uns.
Unsere Pferde sind bei mittlerweile 40 Stallpartnern untergebracht, die uns mit ihrer Liebe zum Pferd, ihrer Fachkompetenz und Erfahrung sowie ihrer regionalen Präsenz unterstützen. Die Power dieses Netzwerkes ist unbeschreiblich!
In den 5 Jahren seit Gründung haben wir bei Möhrchengeber 232 Pferde gerettet und 125 in eine neue Lebensstelle vermittelt. 82 Pferde sind in unserer Obhut (Stand 03/2026).
Möhrchengeber ist ein Projekt der gemeinnützigen Beyond Unisus Stiftung gGmbH in Speyer.
Vom Hungerleider zum glücklichen Senior – lerne einige unserer Schützlinge und ihren Weg kennen.

Sally vorher
Sally nachherWir nehmen Pferde auf, deren Besitzer durch schwere Lebenskrisen und Schicksalsschläge die Versorgung ihrer geliebten Pferde nicht mehr stemmen können.
Wenn wir Pferde in Not übernehmen, stehen dahinter fast immer menschliche Schicksale. Viele Menschen geraten in Situationen, in denen sie ihre Tiere immer weniger versorgen können – durch Krankheit, finanzielle Probleme oder persönliche Krisen. Der Schritt vom „es geht noch“ zum „es geht gar nicht mehr“ ist oft schleichend. Umso mehr respektieren wir Menschen, die ihre Lage erkennen und handeln oder Hilfe zulassen.
Sally und Stella wurden einst von ihrem Besitzer vor dem Schlachter gerettet und verbrachten viele schöne Jahre bei ihm. Doch durch schwere Schicksalsschläge konnte er die Pferde nicht mehr angemessen versorgen. Sally wurde schwer krank und Stella verhaltensunauffällig. Eine aufmerksame Spaziergängerin informierte uns.
Wir sprachen mit dem Besitzer, übernahmen die Pferde und brachten beide umgehend in die Tierklinik. Stella lebt heute glücklich bei einer neuen Familie. Sally wird wegen ihrer Erkrankung bei uns bleiben.

Pauli vorher
Pauli nachherWir nehmen Pferde auf, die durch Vernachlässigung aber auch unerkannte oder nicht behandelte alters- oder gesundheitsbedingte Bedürfnisse so stark abgemagert sind, dass sie in akuter Lebensgefahr schweben.
Pferde, die stark abgemagert zu uns kommen, wirken auf den ersten Blick oft vernachlässigt. Doch hinter massivem Gewichtsverlust steckt nicht immer fehlende Fürsorge. Wenn Besitzer zu spät erkennen, dass ein Pferd besondere Unterstützung braucht, kann es schnell kritisch werden.
Pauli, ein extrem dünner Haflinger, lag auf allen Bildern der Verkaufsanzeige und war nur Haut und Knochen, mit kahlen Stellen durch Pilzbefall und kaum Kraft zum Stehen. Doch sein Lebenswille war ungebrochen. Wir handelten sofort und kauften Pauli frei. Schnell zeigte sich, dass seine Zähne so schlecht waren, dass er kein Heu mehr verwerten konnte. Obwohl er in einer grundsätzlich gut versorgten Herde lebte, war er dort am Verhungern – denn er brauchte als Senior eine spezielle Fütterung.
Ab dem ersten Tag bekam Pauli fünf Heucobs-Mahlzeiten und nachts Futter über eine zeitgesteuerte Box. Er blühte auf, wurde munter und zeigte seinen schelmischen Charakter. Vier Monate später zog er in unsere Seniorenresidenz und gründete mit Lucky eine kleine WG. Dort lebte er sicher und geliebt bis zu seinem friedlichen Tod. Pauli war drei Jahre bei uns.

Buddy vorher
Buddy nachherWir nehmen Pferde auf, die einen schlechten Start ins Leben hatten und die eine intensive Unterstützung benötigen, um den Weg in ein gesundes Leben zu finden.
Junge Pferde benötigen eine gesunde Aufzucht. Gerät der Züchter in Schwierigkeiten, fehlt es oft an Futter, Pflege, Sozialkontakten und tierärztlicher Versorgung. Diese Defizite führen zu gravierenden Schäden. Schnelle Hilfe kann viel bewirken und den Pferden eine Zukunft schenken.
Buddy ist ein Beispiel dafür. Der junge Quarter-Horse-Hengst kam zu uns, nachdem das Veterinäramt über 40 Pferde beschlagnahmt hatte. Viele wurden versteigert, doch Buddy blieb zurück – unterentwickelt und mit Verdacht auf PSSM1. Wir kauften ihn und 4 weitere Pferde frei.
Buddy wurde kastriert, aufgepäppelt und bekam eine solide Ausbildung. Leider bestätigte sich Buddys Diagnose, doch eine junge Frau verliebte sich in ihn und gab ihm ein neues Zuhause. Heute wird er seinem Gesundheitszustand entsprechend geritten.
Auch drei weitere Pferde aus dieser Aktion trafen es gut: Captain und Smiley fanden als Beisteller einen Platz, die Zuchtstute Peppy durfte ihren Lebensabend bei uns verbringen. Lediglich für Archie kam unsere Hilfe zu spät. Durch die Demineralisierung kam es zu Ermüdungsbrüchen und wir mussten ihn erlösen. Sein Schicksal zeigt, wie wichtig rechtzeitige Unterstützung ist.

Fritzi vorher
Fritzi nachherWir nehmen Pferde auf, die an der Ambition ihrer Besitzer oder Züchter seelisch und körperlich zerbrochen sind und Unterstützung benötigen, um ein pferdegerechtes Leben führen zu können.
Viele junge Pferde mit guten Anlagen und vielversprechendem Stammbaum werden zu früh gefordert und sind dadurch schnell überfordert. Oft fehlt auch die mentale Stabilität, um überhaupt im Turnierbetrieb dauerhaft zu bestehen. Treffen körperliche Belastung und seelische Überforderung zusammen, zerbrechen die Pferde daran.
So auch Fritzi. Als Quarter Horse mit erfolgreicher Reining-Linie war er für den Sport vorgesehen und wurde so jahrelang in Italien und später im Barrel Racing eingesetzt. Die Turnierszene überlastete ihn körperlich und psychisch. Fritzi ist sensibel, unsicher und braucht verlässliche Menschen.
Nach mehreren Besitzerwechseln kam er als Freizeitpferd zu einer Familie, doch statt Freude brachte er Sorgen: Herdenprobleme, Lahmheit, Huf- und Zahnprobleme, Verhaltensauffälligkeiten und Überforderung prägten den Alltag. Die verzweifelte Familie wollte ihn verkaufen, doch nur fragwürdige Interessenten meldeten sich – Fritzi drohte zum Wanderpokal zu werden. Eine Pferdefreundin stellte den Kontakt zu uns her. Wir nahmen ihn auf und begleiteten ihn neun Monate lang therapeutisch, körperlich und mental.
Heute lebt Fritzi entspannt in einer kleinen Herde. Seine körperlichen Probleme sind verheilt und er hat einen Menschen gefunden, bei dem er zur Ruhe kommen darf.

Merlin vorher
Merlin nachherWir nehmen Pferde auf, die von ihren Eigentümern im Stich gelassen wurden und die hilflos in ihren Ställen zurückgeblieben sind.
Manche Pferde werden einfach zurückgelassen, wenn ihre Eigentümer plötzlich verschwinden. Was bleibt, ist ein altes, hilfloses Tier, das oft verwahrlost zurückbleibt – eine große Belastung für die Stallgemeinschaft.
So erging es Merlin, einem ehemals stolzen Lehr-, Turnier- und Therapiepferd, der viele Menschen glücklich gemacht hat. Nach der Schließung seiner Reitschule fand er einen Käufer, doch sein Glück wendete sich schnell: Sein neuer Besitzer verschwand und ließ ihn einfach zurück. Die Stallgemeinschaft bemühte sich um Merlin, doch er wurde immer schwächer und die Kosten für die nötigen Behandlungen waren zu hoch. Zum Glück wurde Merlin als Notfall gemeldet – so bekam er schließlich Hilfe.
Zuerst erholte sich Merlin in seiner gewohnten Umgebung mit einem eigenen Heucobs-Bereich, Bewegung und Betreuung. Nach einem Umzug wegen Stress in der Herde lebt er nun fit in einer Senioren-WG mit acht Schüsseln Heucobs täglich und wird von vertrauten Menschen umsorgt. Er wird für immer bleiben.

Pablo & Picasso vorher
Pablo & Picasso nachherWir nehmen Pferde auf von verstorbenen Menschen, wenn es keine Erben gibt, die eine angemessene Versorgung der Tiere sicherstellen können.
Wenn ältere Menschen versterben oder schwer erkranken, geraten ihre Pferde schnell in Not, besonders bei Haltung am Haus. Die Versorgung bricht plötzlich ab oder wird unregelmäßig, Hufschmied, tierärztliche Betreuung und Bewegung fehlen.
So erging es Pablo und Picasso: Ihre Besitzerin war nicht mehr in der Lage, sich zu kümmern, wollte aber nicht loslassen. Ihr Sohn bat uns um Hilfe, da die Ponys in alarmierendem Zustand waren: abgemagert, ungepflegt, mit Strahlfäule, Kotwasser, Atemwegsproblemen und akuter Schwäche durch Mangeler nährung. Die Familie konnte die Versorgung nicht übernehmen. Nach langen Gesprächen fanden wir eine Lösung.
Wir übernahmen die Ponys und sie erholten sich bei uns schnell durch angepasste Fütterung und Pflege. Picasso zeigte sich als Kinderfreund, Pablo als temperamentvoller Abenteurer. Später nahmen zwei junge Frauen die beiden in ihren privaten Stall auf. Dort genießen Pablo und Picasso ihr neues Zuhause.

Toto vorher
Toto nachherWir nehmen Pferde auf, die als schwierig gelten, die aber eigentlich überfordert, traumatisiert oder missverstanden sind und eine passende Umgebung und Umgang brauchen.
Viele als „Troublemaker“ bezeichnete Pferde sind überfordert, missverstanden oder traumatisiert und geraten ohne passende Betreuung schnell in eine Abwärtsspirale.
Oporto, ein spanischer Wallach, wurde aufgrund seines hengstigen Verhaltens erst isoliert und bald das erste Mal weitergegeben. Sein auffälliges Verhalten machte auch weiterhin Probleme. Er war kopfscheu, schreckhaft und zeigte im Training wenig Losgelassenheit. Eine ungeklärte Lahmheit verschlimmerte alles: Er musste stehen, war unausgelastet, wurde nervöser, nahm zu und verlor Muskulatur – ein Teufelskreis. Seine zweite Besitzerin wollte verkaufen, doch er kam zurück.
Da wandte sie sich an Möhrchengeber und wir übernahmen ihn. Bei einer auf iberische Pferde spezialisierten Stallpartnerin erhielt er medizinische Versorgung, wurde antrainiert und in eine Herde integriert. Heute ist Oporto, nun liebevoll Toto genannt, ein zuverlässiges Reitpferd und darf für immer bei seiner neuen Besitzerin bleiben.
Poste deine September-Momente mit #moehriride und werde Teil unserer wachsenden Community auf Instagram.
Lade Familie, Freunde oder Arbeitskollegen ein, deine Pferdewelt zu entdecken, und begeistere sie, gemeinsam mit dir Pferden in Not zu helfen.
Oder stärke das Gemeinschaftsgefühl in deiner Stallgemeinschaft, indem du einen Möhri Ride Tag organisierst.
Egal ob Reel, Post, Poster oder Einladungsschreiben – du findest alles im Möhri Ride-Look.
Zum Download-BereichNatürlich kannst du auch dein eigener Unterstützer werden und selbst spenden.
Sobald dein Reiter oder dein Team den Event beendet oder spätestens Ende September erhältst du eine Mail mit der Info darüber, wie viele Kilometer erreicht wurden und welcher Spendenbetrag sich daraus ergibt.
Trainer, Dienstleister, Produzent – nutze deine Bekanntheit und kreiere eigene Events.
Melde dich an, sammle Spenden-Kilometer und werde Teil einer Bewegung für Pferde in Not.